08 Feb

Alternative Übernachtungsmöglichkeiten für Runkel

Übernachtungsfässer erhalten Förderbescheid

Mit der Schaffung von Übernachtungsmöglichkeiten für Kurzaufenthalte am Lahnwanderweg und am Lahntalradweg reagiert die Stadt Runkel auf die zunehmende Nachfrage von Touristen, die längere Etappen mit dem Rad, zu Fuß oder auch mit dem Kanu auf der Lahn zurücklegen wollen und alle ein bis zwei Tage den Standort wechseln.
Für den Kreis Limburg-Weilburg verzeichnet das Hessische Statistische Landesamt im Jahr 2017 fast 220.000 Ankünfte (Gäste), mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,5 Tagen. Das zeigt, dass der Tourismus für den Kreis einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt indem er ortsgebundene Arbeitsplätze sichert, die infrastrukturelle Ausstattung verbessert und auch positive Auswirkungen in andere Wirtschaftsbereiche wie Handel, Handwerk oder Landwirtschaft hat.
Der erste Kreisbeigeordnete, Helmut Jung, überreichte den entsprechenden Förderbescheid am 07. Februar 2019 offiziell an Bürgermeister Bender. Insgesamt werden für dieses Projekt Mittel in Höhe von 60.000 Euro benötigt. Über das EU-Förderprogramm LEADER erhält die Stadt Zuwendungen in Höhe von 30.861,- Euro. Der Rest wird aus Eigenmitteln finanziert.
„Die Attraktivität der Lahn ist in Runkel unmittelbar erlebbar. Mit diesem Projekt werden neue Impulse gesetzt und den steigenden Ansprüchen der Kurzurlauber Rechnung getragen“, so Helmut Jung.

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21 Jan

Einweihung des Basaltstelen-Denkmals in Dornburg-Wilsenroth

LEADER-Förderung unterstützt Gemeinde Dornburg mit 23.000,- Euro

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren der Einladung Bürgermeister Höfners und des Regionalmanagements gefolgt und trafen sich am Donnerstag, 17.01.2019 zur Einweihung des Basaltstelendenkmals in Dornburg-Wilsenroth. Die Idee und der Wunsch nach einem Denkmal zur Erinnerung an den mühevollen Basaltabbau in der gesamten Westerwaldregion kamen aus der Ortsgemeinschaft. Schnell war ein geeignetes Grundstück gefunden und zusammen mit dem Kunstschmied Willi Jung und dem Landschaftsarchitekten Dirk Pott, Firma dp – freiraum ging es an die Umsetzung.
Bürgermeister Höfner dankte allen, die an der Umsetzung des Projektes beteiligt waren. „Mit diesem Platz ist ein Treffpunkt entstanden, an dem sich sowohl Einheimische als auch Touristen über die Westerwälder Geschichte informieren können“ freute er sich.
Helmut Jung, der erste Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. gab einen kurzen geschichtlichen Hintergrund zu den Steinbrüchen, die bis 1922 viele Arbeitsplätze in der Region sicherstellten. „Es ist kaum zu glauben, dass damals unter solch harten Bedingungen Pflastersteine hergestellt wurden, denen kaum Beachtung geschenkt wurde und heute ebensolche Basaltsteine maschinell gefertigt werden und vom Verbraucher teuer bezahlt werden müssen“ konstatierte Jung. Das Projekt leistet einen Beitrag im Bereich Tourismus, Kultur und regionale Identität. Der Tourismus stellt dabei mit einem Umsatz von knapp 210 Mio. Euro (im Jahr 2017) einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für den Landkreis Limburg-Weilburg dar.

23 Nov

Bundeswirtschaftsministerium startet neues Förderprogramm „LIFT“

Das neue Förderprogramm „LIFT“ soll innovative Modellprojekte zur Leistungssteigerung im Tourismus unterstützen. Ziel ist es, die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit der überwiegend klein- und mittelständisch strukturierten Tourismuswirtschaft zu verbessern.

Die Fördermaßnahme ist themen- und zielgruppenoffen gestaltet. Gefördert werden Projektideen, die Digitalisierung, Internationalisierung und Vernetzung in strukturschwachen Räumen als leistungssteigernde Faktoren des Tourismus nutzen und innovative Lösungen für bestehende oder künftige Herausforderungen des Tourismusgewerbes anbieten.

Das Vorhaben muss einem der folgenden Schwerpunkte zugeordnet werden können:

  • Entwicklung von Konzepten für Modellprojekte und
  • Umsetzung eines (weitgehend) entwickelten Konzepts.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen der Tourismuswirtschaft mit Betriebsstätte oder Niederlassung und einer sichergestellten Wertschöpfung bzw. Ergebnisverwertung in Deutschland sowie private, öffentliche und teilöffentliche touristische Institutionen und Verwaltungen ohne Gewinnerzielungsabsicht.

Voraussetzungen

Modellprojekte müssen eine neuartige Lösung für aktuelle oder zukünftige Herausforderungen im Tourismus oder angrenzenden Branchen aufweisen und zur Leistungssteigerung des touristischen Angebotes beitragen. Praxistauglichkeit und Umsetzbarkeit in tragfähige Geschäfts- oder Anwendungsmodelle sind wesentliche Voraussetzungen der Förderung. Die Lösungen sind auf einen Einsatz unter realen Bedingungen auszugestalten. Etwaige Demonstrationen sind im Alltag oder in alltagsnaher Umgebung zu führen.

Nachfolgender Link führt Sie zu einer Checkliste, mit der Sie prüfen können ob Ihr Projekt die wichtigsten Fördervoraussetzungen erfüllt.

http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=views;document&doc=13950&typ=CL

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30 Okt

Aktualisierte Förderaufrufe für 2019

Aufruf zur Einreichung von Anträgen auf Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung für das Jahr 2019

Die erfolgreiche Förderung von „Kleinstunternehmen der Grundversorgung“ soll auch im kommenden Jahr weitergehen. Mit diesem Förderangebot sollen weiterhin Anreize geschaffen werden, eine bedarfsorientierte Gründung oder Entwicklung im Handwerk und den Dienstleistungssektoren Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomie, Betreuung, Gesundheit, Kultur und Mobilität zu ermöglichen.

Den Förderaufruf finden Sie im Download-Bereich.

Aufruf zur Einreichung von Anträgen auf Förderung von regionaltypischen Ferienhäusern und Ferienwohnungen im ländlichen Raum Hessens 2019

Die Landtourismusstrategie ist ein Gestaltungselement der ländlichen Entwicklung, um den ländlichen Raum als attraktiven Lebensraum zu erhalten. Die hessische Landesregierung möchte mit diesem Förderangebot, ergänzend zum LEADER-Ansatz, initiativ werden in dem sie Landesmittel zur Erhaltung und Umnutzung regionaltypischer Bausubstanz, der innerörtlichen Entwicklung und zur Förderung des Landtourismus bereitstellt.

Den Förderaufruf finden Sie im Download-Bereich.

19 Sep

LEADER-Förderung für Projektstelle Gnadenthal

Förderbescheidübergabe am Mittwoch, 29.08.2018 in Gnadenthal

Glückliche Gesichter gab es bei der Überreichung des Förderbescheids auf Seiten der Jesus-Bruderschaft in Gnadenthal als auch bei den angereisten Mitgliedern der lokalen Aktionsgruppe (LAG) des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. und dem Regionalmanagement.
Hünfeldens Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer als Vorsitzende des LEADER-Entscheidungsgremiums und der erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung in seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg überreichten den Zuwendungsbescheid an die Vorstandsmitglieder des Vereins Jesus-Bruderschaft e.V. Frau Jutta Ebersberg und Herrn Norbert Schaum. Die finanzielle Unterstützung in Höhe von 26.521 Euro fließt in die Förderung einer Projektstelle, durch die weitergehende Bildungsangebote und touristische Potenziale in den Themenfeldern „Landwirtschaft zum Anfassen“ und „Umweltbildung“ unter Einbindung der langfristig zu sichernden ökologischen Landwirtschaft in Gnadenthal erschlossen werden sollen. „Als rein landwirtschaftlicher Produktionsbetrieb ist das Hofgut dauerhaft nicht wirtschaftlich zu betreiben“, erklärte Jutta Ebersberg „Wir müssten mindestens doppelt oder dreifach so viele Kühe haben und auch doppelt so viel Land – das ist aus verschiedenen Gründen jedoch nicht möglich“. Mit der Ausweitung der Bildungsarbeit und Erschließung tourisitscher Potenzale sei jedoch eine langfristige Sicherung des Betriebes möglich.

Das LEADER-Förderprogramm bot hier den richtigen Ansatz. Ziel der Förderung ist es, den ländlichen Raum als attraktiven Lebensraum zu erhalten, den strukturellen Wandel aktiv zu begleiten und Gestaltungsperspektiven zu unterstützen. Die touristische Entwicklung findet als ein Gestaltungselement ausdrückliche Berücksichtigung, da sie sowohl wirtschaftliche Impulse generiert, als auch einen Beitrag zur Auslastung infrastruktureller Angebote leistet und die Inwertsetzung des kulturellen Erbes ermöglicht.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich bei einer zweijährigen Laufzeit auf fast 85.000,- Euro.

24 Aug

Ländlicher Raum ist mehr als Freizeitregion und Wasserlieferant

25 Jahre Regionalentwicklung – Tag der hessischen LEADER-Regionen mit Umweltministerin Priska Hinz 

VOGELSBERG (pm). Die ländlichen Regionen profitieren von einer facettenreichen Förderkulisse – darunter auch seit über 25 Jahren das LEADER-Entwicklungsprogramm der Europäischen Union. Dieses Jubiläum nahm der Verein „Hessische Regionalforen e.V. (HRF e. V.)“, in dem alle 24 hessischen LEADER-Regionen vernetzt sind, zum Anlass, einen ganzen Tag lang über die Wirkung und Nachhaltigkeit sowie über Kritik und Perspektiven der Programme zu diskutieren. Hierzu hatte der HRF e. V. in das Forschungszentrum Neu-Ullrichstein eingeladen – das größte Freilandforschungszentrum seiner Art in Europa war seinerzeit als LEADER-Projekt gestartet und bot somit nicht nur eine angenehme Tagungsumgebung, sondern auch inhaltliche Anknüpfungspunkte.
Neben Vertreterinnen und Vertretern der hessischen Regionalforen, von interessierten Unternehmen sowie von politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Gremien, begrüßte Thomas Schaumberg, LEADER-Regionalmanager für die Region Vogelsberg und Vorsitzender des Hessische Regionalforen e.V., am Freitagmorgen die hessische Umweltministerin Priska Hinz. Der volle Saal zeige das Interesse an dem Thema Regionalentwicklung, schlussfolgerte Schaumberg, der dem Tagesprogramm vorausschickte, dass 25 Jahre LEADER Anlass zu Stolz gäben, besonders auf die Menschen in den Regionen, die sich engagiert hätten. Sein Tagesthema war die Wirksamkeit von politischen Entscheidungen und Normen auf den ländlichen Raum: Weiterlesen

13 Aug

25 Jahre Regionalentwicklung in Hessen

Priska Hinz, die hessische Umweltministerin, brachte es im Januar 2017 eingangs einer Presseerklärung auf den Punkt: „Die Zukunft unseres Landes hängt maßgeblich von der Entwicklung ländlicher Räume ab“. Die ländlichen Regionen Hessens profitieren von einer facettenreichen Förderkulisse. Darunter auch seit über 25 Jahren das LEADER-Entwicklungsprogramm der Europäischen Union.

Am 17. August treffen sich Vertreter aller 24 hessischen LEADER-Regionen zu einem Festakt mit gemeinsamem Erfahrungsaustausch. Antworten auf die Fragen wie: Welche Erfahrungen haben Sie mit dem LEADER-Programm oder generell mit den Förderprogrammen für den ländlichen Raum gemacht? Was hat sich aus den jeweiligen Perspektiven der Landesregierung und der Regionen bewährt, was ist verbesserungswürdig und sollte reformiert werden? Stellt die fortschreitende Urbanisierung auf Kosten der ländlichen Räume eine volkswirtschaftlich sinnvolle Entwicklung dar? sollten anschließend in einen Masterplan zur Entwicklung des ländlichen Raumes münden.

Veranstalter ist der Verein Hessische Regionalfoen e.V.

http://www.hessische-regionalforen.de

 

02 Aug

Europastaatssekretär Mark Weinmeister besucht die LEADER-Region Limburg-Weilburg

Die Region Limburg-Weilburg ist eine von 24 LEADER-Regionen in Hessen. Das EU-Förderprogramm LEADER unterstützt speziell Projekte im ländlichen Raum und durch die Anerkennung im Herbst 2015 bekam die Region Fördermittel in Höhe von 2,1 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Bis heute wurden bereits viele Projekte erfolgreich umgesetzt und über 756.000,- Euro an Fördermitteln für die Region akquiriert. Zusammen mit den Eigenmitteln der Projektträger, in Zusammenhang mit LEADER-Projekten, kommt man auf eine Gesamtsumme von über 1,4 Mio. Euro die der Region bisher zugute kamen. Einen direkten Eindruck davon machte sich jetzt der Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Mark Weinmeister auf seiner Sommertour. Das Regionalmanagement Limburg-Weilburg kam der Einladungsanfrage gerne nach und besichtigte gemeinsam mit Herrn Weinmeister zwei LEADER-Projekte. Zunächst das Selterswassermuseum in Niederselters und im Anschluss den Aussichtsturm in Löhnberg. „Der Turm ermöglicht den Ausblick auf das Gebiet mit dem größten Mineralwasservorkommen in Deutschland, mit insgesamt 20 verschiedenen Brunnenanlagen“, erläuterte Bürgermeister Dr. Frank Schmidt und spannte damit den Bogen zum zuvor besichtigten Selterswassermuseum.

Die früher berühmteste Mineralwasserquelle Europas erlebte ihre Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert. „Nach einer wechselvollen Geschichte mit verschiedenen Besitzern, gehört die Quelle mit ihren Nebengebäuden seit 2001 der Gemeinde Selters“, so die Ausführungen von Dr. Norbert Zabel, der die Besucher durch das Museum führte. Als ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Selters zeigte er sich besonders froh und dankbar, dass die Brunnengebäude, unter anderem durch europäische Fördergelder und die Unterstützung des Regionalmanagements der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez, renoviert werden konnten und so der Öffentlichkeit heute zur Verfügung stehen.

30 Jul

LAG Erbeskopf besucht die LEADER-Region Limburg-Weilburg

Türme bauen Brücken

Bei schönstem Sommerwetter besuchte die LAG Erbeskopf mit einer elfköpfigen Delegation am 25. Juli die Region Limburg-Weilburg. Ihr Ziel war der Aussichtsturm in Löhnberg. Eines unserer LEADER-Projekte aus dem Jahr 2016, das fast genau vor einem Jahr seine Einweihung feiern konnte. Von weitem sichtbar, näherten wir uns gemeinsam, auf einer Sonnenblumenallee dem Turm und auch aus nächster Nähe konnte der bis dahin positive Eindruck den prüfenden Blicken standhalten. Das Regionalmanagement aus Limburg-Weilburg traf auf sehr interessierte Gäste, die bestens vorbereitet ganz konkrete Fragen stellten, da sie für ihre Region ebenfalls den Bau eines Aussichtsturms beabsichtigen. Bis unters Dach wurde alles begutachtet, geprüft und während dem fachlichen Austausch bereits der Gegenbesuch geplant. Vielleicht zur Einweihung des Aussichtsturms, der dann im Raum Hermeskeil stehen wird. Bester Laune verabschiedeten sich die Gäste und die Vertreter beider LEADER-Regionen waren sich einig – solche Termine sollte es öfter geben.

24 Jul

LEADER-Projekt zur Fachkräftegewinnung und -sicherung

Die LEADER Regionen Limburg-Weilburg und Lahn-Taunus unterzeichnen Kooperationsvertrag

Ob im Handwerk, der Industrie oder in der Gastronomie – der bereits bestehende und sich voraussichtlich verstärkende Fachkräftemangel ist in aller Munde. Viele Institutionen beschäftigen sich bereits mit diesem Sachverhalt und auch auf regionaler Ebene gibt es diverse Ansätze um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
Da der Bedarf an Fachkräften sowohl regional als auch sektoral sehr unterschiedlich ist, haben die beiden LEADER-Regionen Limburg-Weilburg und Lahn-Taunus jetzt einen Prozess angestoßen, der dieser Fragestellung ganz gezielt nachgehen soll. Hinter der Projektbezeichnung „Länderübergreifender Strategieprozess zur bedarfsgerechten Arbeits- und Fachkräftesicherung“ steht ein Ablaufmuster, das aus mehreren aufeinander aufbauenden Schritten besteht: Weiterlesen