09 Dez

Förderbescheidübergabe – fast 460.000,- Euro für alte Schule Haintchen

Unter reger Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Gemeindevorstand und Ortsvorsteher Heinz Gerlach erhielt Bürgermeister Hartmann am 03. Dezember den Förder-bescheid aus den Händen des Ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer. „Jetzt kann mit der Revitalisierung des Gebäudes ‚Alte Schule Haintchen‘, nach der Rückübertragung vom Landkreis Limburg-Weilburg, begonnen und ein multifunktionales Begegnungszentrum für die ortsansässigen Bürgerinnen und Bürger sowie für die Vereine geschaffen werden“, freute sich Bürgermeister Hartmann. „Durch die Verbesserung der Infra- und Versorgungsstrukturen und dem Angebot zum aktiven Austausch sollen attraktive Perspektiven sowie Grundlagen für das Zusammenleben von Jung und Alt und für jetzige und neue Einwohner, im ländlichen Raum geschaffen werden“, so Hartmann weiter.
„Dafür wurde dieses Förderprogramm aufgelegt“ hakte Jörg Sauer ein, „es sollen Orte geschaffen werden an denen intakte Ortsgemeinschaften gepflegt werden können und Dorfgemeinschaften gefördert“.
Bürgermeister Hartmann bedankte sich bei allen Beteiligten, besonders bei Dorothee Kirschbaum vom Amt für den ländlichen Raum und Lars Wittmaack vom Regionalmanage-ment. Sichtlich beeindruckt zeigte er sich über die schnelle Bearbeitung, vom Einreichen des Förderantrags am 27.09.2019 bis zur Zusage des Förderbescheides am 05. November 2019. Frau Kirschbaum verwies in diesem Zusammenhang auf die gute Vorarbeit, die seitens der Gemeinde geleistet wurde. Herr Mascus vom Amt für den ländlichen Raum erläuterte den Hintergrund der Förderung, die diesmal nicht aus LEADER-Fördermitteln erfolgte. Er erklärt, dass Bund und Länder den bisherigen Rahmenplan um diese Fördermöglichkeit erweitert haben und nun unter der Förderziffer 1.5. „GAK“ Fördersummen von bis zu 500.000,- Euro bewilligt werden können.
Bei geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 806.106,- Euro erhielt die Alte Schule Haintchen Fördermittel in Höhe von 457.125,- Euro. „Wir sind froh, dass wir dieses Projekt fördern können“ betonte Jörg Sauer und fügte erfreut hinzu, dass dies die höchste Fördersumme seiner bisherigen Amtszeit ist. Bürgermeister Hartmann zeigte sich erleichtert, dass die Eigenmittel der Gemeinde durch die hohe Fördersumme auf 348.981,- Euro gesenkt werden konnte. Mit der Fertigstellung der Umbauarbeiten rechnet er Mitte 2021.

22 Nov

EURO 200.000,- LEADER-Zuschuss Einweihung der Kurparkbrücke Bad Camberg

Nachdem vor fast hundert Jahren zum ersten Mal die Idee und der Wunsch nach einer Brücke über die Kurparkschlucht entstand, konnte nun endlich am 02.11.2019, Dank der Förderung mit EU-Mitteln über das LEADER-Förderprogramm, die Einweihung der Kurparkbrücke gefeiert werden.
Erste Entwürfe einer Holzbrücke entstanden bereits Anfang der 1930er Jahre doch wie so oft scheiterte die Umsetzung an den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln. Erst die Möglichkeit über das LEADER-Programm eventuell Fördergelder zu bekommen, ließ die Verantwortlichen neue Hoffnung schöpfen. Ihr Einsatz und die Unterstützung des Vereins Bad Camberg barrierefrei führte schließlich dazu, dass die lokale Aktionsgruppe des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. zusammen mit dem Regionalmanagement 2017 den Bewilligungsbescheid für den Bau der Kurparkbrücke überreichen konnte.

Als die Leitung der Hohenfeldklinik im Jahr 1995 auf die Notwendigkeit einer Brücke hinwies konnten sie nicht ahnen, dass es 2019 zwei ihrer Patienten sein würden, die das Band zur Eröffnung der Kurparkbrücke zerschneiden würden. Ab jetzt gehören lange Umwege über Fußwege mit erheblichem Gefälle bzw. erheblicher Steigung der Vergangenheit an. Die fußläufige Verbindung zwischen Kurviertel und Innenstadt ist nun für alle barrierefrei möglich, was nicht nur Rollifahrer, sondern auch Familien mit Kinderwagen freut.

Bei Gesamtkosten von fast  481.000,- Euro erhielt das Projekt eine Förderung aus dem EU-Förderprogramm LEADER in Höhe von 200.000,- Euro.

 

12 Nov

Über 37.000 Euro EU-Fördergelder ermöglichen interkommunale Entwicklung einer „Kommunal App“ im Goldenen Grund – Pilotprojekt im Landkreis Limburg-Weilburg

Der Wunsch über die bisher üblichen Kommunikationswege hinaus mit allen Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten, steht hinter der Projektidee einer Kommunal-App. Mit dieser zeitgemäßen Form der Kommunikation können Bürgerinformationen, Infos zu touristischen Angeboten und Mitteilungen der Gemeinden etc. „interaktiv“ durch sogenannte „push-Benachrichtigungen“ versendet werden.
Es wird eine „Brechen-App“, „Hünfelden-App“ und „Selters-App“ geben. Die Bürgerinnen und Bürger haben damit ihre Kommune sozusagen „immer in der Hosentasche“ dabei. Gerade im aktuellen Digitalisierungsprozess kann dies ein wichtiger Baustein zur Kommunikation und Information zwischen Bürgern und Gemeinde sein. Die drei Kommunen aus dem Südkreis bringen damit ein Pilotprojekt im Landkreis Limburg-Weilburg auf den Weg, welches nun auch durch die Bewilligung von Leader-Fördermittel finanziell unterstützt wird. Die ohnehin sehr eng zusammenarbeitenden Kommunen im Goldenen Grund stellen sich damit gemeinsam den aktuellen Entwicklungen im Umgang mit modernen Medien und der damit verbundenen Optimierung der Kommunikation zwischen Bürger und Gemeinde. Durch die interkommunale Zusammenarbeit werden Synergien genutzt, Kosten gespart und das fachliche Know-How der Kommunen gebündelt, um in enger Kooperation einen weiteren Beitrag zur Bürgerfreundlichkeit zu leisten. Bürgermeister Frank Groos betont, dass der persönliche Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern durch nichts zu ersetzten ist. Man kann aber das eine tun ohne das andere zu lassen, freut sich Groos. Den persönlichen und unmittelbaren Kontakt pflegen aber dennoch im Zuge der Digitalisierung neue Wege gehen und eine App für die Gemeinde entwickeln. Gerade als Bürgermeister einer Kommune im ländlichen Raum möchte ich die Kommune bürgernah aber auch modern und innovativ aufstellen. Die Apps werden die bestehenden Informationswege der Gemeinde ergänzen – die Kommunen wünschen sich eine gute Durchdringung über viele Installationen durch die Nutzer, um auch wichtige Informationen, wie z.B. Trinkwasserverunreinigungen via „push“-Nachricht schnell und direkt verbreiten zu können. Die Verbindung der Apps mit den Seiten der Kommunen hält den Verwaltungsaufwand gering und trotzdem aktuell. Dinge zusammen auf den Weg zu bringen und für sich selbst zu entwickeln, um damit individuell auf die kommunalen Bedürfnisse eingehen zu können, darüber freute sich auch Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer bei der Förderbescheidübergabe durch den ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer. Bürgermeister Bernd Hartmann betont die Möglichkeiten der Informationsaufbereitung gerade auch für die Vereine. Jörg Sauer hob nicht nur die gute interkommunale Zusammenarbeit hervor, sondern freut sich über die innovative Idee, die gerne gefördert wird.

© FOTO-EHRLICH.de

Bildunterschrift:  Vordere Reihe v.l.n.r.: Jörg Sauer (1.Kreisbeigeordneter des Landkreises Limburg Weilburg), Dorothee Kirschbaum (Dorf- und Regionalentwicklung, Amt für den Ländlichen Raum), Silvia Scheu-Menzer (Bürgermeisterin der Gemeinde Hünfelden), Frank Groos (Bürgermeister der Gemeinde Brechen), Bernd Hartmann (Bürgermeister der Gemeinde Selters/Ts.), hintere Reihe v.l.n.r. : Lars Wittmaack (LEADER Regionalmanagement), Michael Urbanke (Hauptamt der Gemeinde Selters/Ts). und Hans-Joachim Egenolf (Fachdezernat Landesentwicklung und Denkmalschutz)

 

31 Okt

Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich besucht die LEADER-Region Limburg-Weilburg

Im Herbst 2015 wurde die Region Limburg-Weilburg offiziell als LEADER-Region anerkannt und ist damit eine von insgesamt 24 LEADER-Regionen in Hessen. Mit dem EU-Förderprogramm LEADER sollen speziell Projekte im ländlichen Raum unterstützt werden. Voraussetzung und Grundlage dafür ist ein eigenes Regionales Entwicklungskonzept, in dem Handlungsfelder mit spezifischen Zielen hinterlegt sind, die einen Beitrag zur Entwicklung der gesamten Region leisten. Im Rahmen dieses Konzeptes können Projekte sowohl privater als auch öffentlicher Träger gefördert werden.

Einen Eindruck von der bisherign Arbeit des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. und des Regionalmanagements machte sich jetzt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich bei einem Besuch vor Ort.

Gestartet wurde in Bad Camberg, hier konnte mit Unterstützung durch LEADER-Fördermittel ein lang gehegter Wunsch der Bad Camberger Bürger umgesetzt werden. Bisher trennte der durch den Kurpark verlaufende Graben das Kurviertel von der Innenstadt. Dieses Hindernis soll nun durch eine barrierefrei geplante Brücke überwunden werden. Mit einer Länge von ca. 35 Metern und in 12 Meter Höhe überspannt die Kurparkbrücke nun die Schlucht und ermöglicht eine direkte Anbindung des Kurviertels an die Alt- bzw. Innenstadt. Darüber hinaus stellt sie eine wesentliche Verbesserung der fußläufigen Mobilität für Gäste und Bewohner des Kurviertels dar. Noch vor der offiziellen Eröffnung am 02. November wurde die Kurparkbrücke durch den Regierungspräsidenten Dr. Ullrich, Bürgermeister Vogel und zahlreiche weitere Teilnehmer auf ihre Stabilität getestet.

Im Anschluss stand ein Besuch auf dem Campingplatz Odersbach auf der Agenda, deren Betreiber unter dem Titel „Weiterentwicklung des Qualitätstourismus“ bereits im Jahr 2016 einen Förderantrag gestellt hatten. Der Platz wird aufgrund seiner Lage gerne von Radfahrern, Kanuten und Wanderern genutzt, die auf der Suche nach naturnahen Kurzzeit-Übernachtungsmöglichkeiten sind. Mit der Anschaffung von Übernachtungsfässern und Camping-Lodges wurde dort der Weiterentwicklung einer zeitgemäßen und zielgruppengerechten touristischen Infrastruktur Rechnung getragen.

Bis heute wurden insgesamt 21 Projekte in der Region über LEADER gefördert und viele weitere Vorhaben mit alternativen Mitteln unterstützt und erfolgreich umgesetzt. Aus dem LEADER-Programm konnten bisher Zuschüsse in Höhe von 1.184.962,00 Euro für die Region akquiriert werden. Zusammen mit den jeweiligen Eigenmitteln der Projektträger ergibt sich  eine Gesamtinvestitionssumme von rund 2.355.000 Euro, die der Region bisher zu Gute kam.

Ansprechpartner für mögliche Förderprojekte ist das Regionalmanagement Limburg-Weilburg:

info@regionalentwicklung-limburg-weilburg.de

www.regionalentwicklung-limburg-weilburg.de

25 Okt

Auftaktveranstaltung zum Kooperationsprojekt

Auf große Resonanz stieß die Auftaktveranstaltung zum Kooperationsprojekt der LEADER-Regionen Lahn-Taunus und Limburg-Weilburg, die am 15. Oktober 2019 in den Räumlichkeiten des Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrums in Diez stattfand. Damit ist der Grundstein für den bis 2021 angelegten Prozess zur Entwicklung einer Fachkräftestrategie für den Wirtschaftsraum Lahn-Taunus und Limburg-Weilburg gelegt.

Nach Begrüßung der über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Gastgeber – den Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppe Lahn-Taunus, Herrn Michael Schnatz, und den Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppe Limburg-Weilburg, Herrn Helmut Jung – gab Herr Dr. Ulf Rinne (Head of Scientific Management und Senior Research Associate am Institute of Labor Economics am IZA – Institute of Labor Economics) einen wissenschaftlichen Einstieg in das Thema Fachkräftesicherung.

Unter dem Titel ‚Fachkräfte in der Region sichern – heute und morgen‘ zeigte der Wissenschaftler, wie sich Entwicklungen wie Digitalisierung, Demographischer Wandel, Globalisierung oder gesellschaftlicher Wertewandel in Zukunft auswirken könnten. Die mitgebrachten Zahlen machten dabei deutlich, dass in absehbarer Zeit branchenübergreifend mit einem Fachkräftemangel in der Region zu rechnen ist. Auch stellte Rinne interessante Ideen und Ansätze vor, wie mit dieser Herausforderung umgegangen werden kann.

Für einen ersten Einblick in die Realität vor Ort sorgte das anschließende Podiumsgespräch, das Frau Dr. Christa Larsen (Institut für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, IWAK) mit verschiedenen Akteuren aus der Region führte.

Den Anfang machten die Arbeitgebervertreter: Frau Weyl-Drache, Frau Schwab (beide EMW Filtertechnik GmbH), Herr Ohl (Limtronik GmbH), Frau Koch-Gellermann (Stiftung Scheuern) und Herr Schermuly (Kreiskrankenhaus Weilburg gGmbH) schilderten ihre Herausforderungen, Erfahrungen und Lösungsansätze.

In der zweiten Runde des Podiumsgesprächs sprachen Vertreter von Institutionen, die mit dem Thema Fachkräfte befasst sind: Herr Uhe (Handwerkskammer Limburg-Weilburg), Frau Becker-Keip (Handwerkskammer Koblenz), Frau Sommer (Industrie- und Handelskammer Limburg) und Herr Knopp (Agentur für Arbeit Montabaur) erläuterten bereits bestehende Angebote ebenso wie Hindernisse, die mit der Ländergrenze einhergehen.

Am Ende standen viele spannende Ansätze, Themen und Ideen im Raum, die neugierig auf die kommenden zwei Jahre und die am 5. November 2019 startenden Workshops machen. Alle, die das Thema Fachkräfte berührt und die bereit sind, sich bis Ende 2021 regelmäßig in Arbeitsgruppen einzubringen, sind herzlich zur Mitwirkung am Prozess eingeladen!

Falls Sie nicht an der Auftaktveranstaltung teilnehmen konnten, sich aber für eine Mitarbeit am Projekt interessieren, setzen Sie sich bitte mit dem Regionalmanagement Ihrer LEADER-Region (Rheinland-Pfalz: Frau Sabine Ksoll, E-Mail: s.ksoll@vgdiez.de, Tel.: 06432/501-321, Hessen: Herr Walter Gerharz, E-Mail: gw@wfg-lwd.de, Tel.: 06431/296-417) in Verbindung.

22 Aug

Fachkräftestrategie für den Wirtschaftsraum Lahn-Taunus und Limburg-Weilburg

Save the Date / Terminankündigung für die Auftaktveranstaltung                                           am 15. Oktober 2019

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Wirtschaft unserer Region ist geprägt von einem soliden und breit aufgestellten Mittelstand. Gerade dieser steht vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, der Digitalisierung, der Akademisierung, der zunehmenden Mobilität und der Globalisierung quer durch alle Branchen vor vielfältigen Herausforderungen.
Um die Fachkräftebasis mittel- und langfristig zu sichern, braucht es gut durchdachte und vorausschauend angelegte Lösungen. Aus diesem Grund haben  die beiden LEADER-Regionen Lahn-Taunus und Limburg-Weilburg das Kooperationsprojekt „Länderübergreifender Strategieprozess zur bedarfsgerechten Arbeits- und Fachkräftesicherung“ ins Leben gerufen. Ziel des auf drei Jahre angelegten Projekts ist die Entwicklung einer Fachkräftestrategie für den gemeinsamen Wirtschaftsraum.

Die Auftaktveranstaltung findet statt:

                          am 15. Oktober 2019 um 16 Uhr,

bei der Bundespolizei, Limburger Str. 146, 65582 Diez – direkt an der Landesgrenze.

Ob Unternehmer, Firmeninhaber, Geschäftsführer oder andere, die mit dem Thema Fachkräfte in Verbindung stehen – wir freuen uns über jeden, der sich mit seiner Perspektive und seinen Erfahrungen in den Prozess einbringt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Anmeldung zur Auftaktveranstaltung über:

                           anmeldung@fachkraeftestrategie.net

Bitte geben Sie dabei Ihren Namen, Ihre Institution und Ihre Funktion an.

Nähere Informationen zum Programm werden zeitnah auf der Internetseite www.fachkraeftestrategie.net und in der Presse veröffentlicht.

09 Jul

ZUSAMMEN GEBAUT – Zukunft im ländlichen Raum

Landeswettbewerb 2019 der Landesinitiative +Baukultur in Hessen

„Hessen verfügt über vielfältige ländliche Räume mit Dörfern, Kleinstädten und Ortsteilen, die als attraktive, lebendige, historisch und baukulturell reichhaltige Kulturlandschaften erhalten und weiterentwickelt werden sollten. Bereits zum fünften Mal prämiert die Landesinitiative +Baukultur in Hessen in der Reihe ZUSAMMEN GEBAUT Bauwerke in Hessen, die als gute Beispiele dienen können“, informierte Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms zum Start des Auszeichnungsverfahrens. Dem Finanzministerium obliegt innerhalb der Landesregierung die Federführung für das Projekt der Landesinitiative +Baukultur in Hessen. „Es werden Projekte gesucht, die zeigen, wie mit zeitgemäßer Gestaltung und regionaler Bautradition attraktive und vitale Orte mit eigener Identität geschaffen werden können. Mit gut gestalteten Bauwerken können Impulse gesetzt und die Lebensqualität und Unverwechselbarkeit in den Orten weiter gefördert werden“, so Dr. Martin Worms.

Wettbewerbsbeiträge können bis zum 20. August 2019 eingereicht werden.

https://www.baukultur-hessen.de/portfolio-item/2019/

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13 Jun

Über 40.000,- Euro Fördermittel für Cuno von Elz

Förderbescheidübergabe für das LEADER-Projekt „Kulturinsel Elz – Treffpunkt für Kultur, Geschichte und Brauchtum in der Region“

„Die Elzer“ sind ein rühriges Völkchen, davon konnten sich die Anwesenden bei der Förderbescheidübergabe am Dienstag, 11.06.2019 persönlich überzeugen. In über sechzig Vereinen sind die Elzer Einwohner organisiert, davon allein zehn Chöre, wie Josef Schmitt, selbst erster Vorsitzender des Geschichts- u. Museumsverein Elz nicht ganz ohne Stolz berichtete. Er war es auch der die Idee hatte einen kleinen Platz mit einer Skulptur des Cuno v. Elz zu schaffen, der als Treff- und Ausgangspunkt für Kultur- und Freizeitaktivitäten genutzt werden kann.
Das Projekt „Kulturinsel Elz“, das mit 40.137,- Euro Fördermitteln, aus dem europäischen Förderprogramm LEADER unterstützt wird, knüpft an bereits existierende kulturelle oder hinweisgebende Angebote in Elz an. Die Kulturinsel soll Ausgangspunkt für Führungen z.B. von Schülergruppen und Interessierten aus der Region sowie Touristen sein. Die Platzanlage dient dabei der Bündelung von Informationen und Hinweisen zu Rad- und Wanderwegen sowie kulturellen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten in Elz und der Region. Infotafeln geben dabei Hinweise zur Geschichte und den historischen Bezügen insbesondere zwischen den Städten Elz, Hadamar und Limburg. Die Gesamtinvestition beträgt ca. 71.000,- Euro.
Bürgermeister Horst Kaiser freute sich sichtlich über den von Jörg Sauer überreichten Zuwendungsbescheid. Weiterlesen

13 Jun

LEADER fördert barrierefreien Zugang mit 23.340,- Euro

Eine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. und Vertreter des Pfarrgemeinderates versammelten sich am Dienstag, 11.06.2019 an der Begegnungsstätte „Alte Schule Beselich“ um bei der offiziellen Förderbescheidübergabe dabei zu sein.
Franz-Josef Sehr, der in seiner Funktion als Verwaltungsratsmitglied der Kirchengemeinde St. Ägidius Beselich einen großen Anteil zum Gelingen des ganzen beigetragen hat berichtete, dass die Alte Schule im Zentrum Obertiefenbachs ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1872 ist und zwischen 1873 und 1983 als Volksschule genutzt wurde. Zwischenzeitlich ging das Gebäude in den Besitz der Kirche über und dient heute als generationenübergreifende Begegnungsstätte, die gerne für Versammlungen und Veranstaltungen jeglicher Art genutzt wird. „Mit der barrierefreien Erschließung des Gebäudes kommen auf die Kirchengemeinde Kosten in Höhe von ca. 46.300,- Euro zu. Dies ist aber nur ein Teil der Gesamtkosten die die Kirche tragen muss, denn für das Gebäude müssen in diesem Zusammenhang auch die kompletten Brandschutzauflagen erfüllt werden, so dass die Gesamtinvestitionen bei weit über 200.000,- Euro liegen“, führte Sehr weiter aus. Weiterlesen

14 Mai

Förderprogramm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“

Die Landesregierung unterstützt engagierte Dörfer mit dem Förderprogramm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“. Antragsteller können von 1.000 Euro bis zu 5.000 Euro für Aktivitäten zur Belebung ihrer Ortskerne erhalten.

Gefördert werden Maßnahmen (Kleinprojekte), die den gesellschaftlichen Zusammenhalt eines Dorfes bzw. eines Ortsteils stärken, den Zusammenhalt der Generationen fördern und die Lebens- und Aufenthaltsqualität dörflicher Zentren verbessern. So können zum Beispiel die Gestaltung eines Platzes, das Aufstellen einer Bank aber auch das gemeinsame Errichten eines Spiel- oder eines Grillplatzes bezuschusst werden. Der jeweilige Zuschuss bewegt sich zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro.

Das Projekt ist als Wettbewerb konzipiert, um den sich Vereine, Verbände, Freiwilligenagenturen sowie gemeinnützige Organisationen und private Initiativen mit gemeinnützigem Träger bewerben können. Für die Bearbeitung der Anträge ist die Reihenfolge des Eingangs maßgeblich. Nach Ausschöpfen des jährlichen Budgets können keine weiteren Anträge mehr berücksichtigt werden.

Die Antragstellung erfolgt über die Homepage der Offensive für den ländlichen Raum

https://landhatzukunft.hessen.de