24 Aug

Ländlicher Raum ist mehr als Freizeitregion und Wasserlieferant

25 Jahre Regionalentwicklung – Tag der hessischen LEADER-Regionen mit Umweltministerin Priska Hinz 

VOGELSBERG (pm). Die ländlichen Regionen profitieren von einer facettenreichen Förderkulisse – darunter auch seit über 25 Jahren das LEADER-Entwicklungsprogramm der Europäischen Union. Dieses Jubiläum nahm der Verein „Hessische Regionalforen e.V. (HRF e. V.)“, in dem alle 24 hessischen LEADER-Regionen vernetzt sind, zum Anlass, einen ganzen Tag lang über die Wirkung und Nachhaltigkeit sowie über Kritik und Perspektiven der Programme zu diskutieren. Hierzu hatte der HRF e. V. in das Forschungszentrum Neu-Ullrichstein eingeladen – das größte Freilandforschungszentrum seiner Art in Europa war seinerzeit als LEADER-Projekt gestartet und bot somit nicht nur eine angenehme Tagungsumgebung, sondern auch inhaltliche Anknüpfungspunkte.
Neben Vertreterinnen und Vertretern der hessischen Regionalforen, von interessierten Unternehmen sowie von politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Gremien, begrüßte Thomas Schaumberg, LEADER-Regionalmanager für die Region Vogelsberg und Vorsitzender des Hessische Regionalforen e.V., am Freitagmorgen die hessische Umweltministerin Priska Hinz. Der volle Saal zeige das Interesse an dem Thema Regionalentwicklung, schlussfolgerte Schaumberg, der dem Tagesprogramm vorausschickte, dass 25 Jahre LEADER Anlass zu Stolz gäben, besonders auf die Menschen in den Regionen, die sich engagiert hätten. Sein Tagesthema war die Wirksamkeit von politischen Entscheidungen und Normen auf den ländlichen Raum: Weiterlesen

13 Aug

25 Jahre Regionalentwicklung in Hessen

Priska Hinz, die hessische Umweltministerin, brachte es im Januar 2017 eingangs einer Presseerklärung auf den Punkt: „Die Zukunft unseres Landes hängt maßgeblich von der Entwicklung ländlicher Räume ab“. Die ländlichen Regionen Hessens profitieren von einer facettenreichen Förderkulisse. Darunter auch seit über 25 Jahren das LEADER-Entwicklungsprogramm der Europäischen Union.

Am 17. August treffen sich Vertreter aller 24 hessischen LEADER-Regionen zu einem Festakt mit gemeinsamem Erfahrungsaustausch. Antworten auf die Fragen wie: Welche Erfahrungen haben Sie mit dem LEADER-Programm oder generell mit den Förderprogrammen für den ländlichen Raum gemacht? Was hat sich aus den jeweiligen Perspektiven der Landesregierung und der Regionen bewährt, was ist verbesserungswürdig und sollte reformiert werden? Stellt die fortschreitende Urbanisierung auf Kosten der ländlichen Räume eine volkswirtschaftlich sinnvolle Entwicklung dar? sollten anschließend in einen Masterplan zur Entwicklung des ländlichen Raumes münden.

Veranstalter ist der Verein Hessische Regionalfoen e.V.

http://www.hessische-regionalforen.de

 

02 Aug

Europastaatssekretär Mark Weinmeister besucht die LEADER-Region Limburg-Weilburg

Die Region Limburg-Weilburg ist eine von 24 LEADER-Regionen in Hessen. Das EU-Förderprogramm LEADER unterstützt speziell Projekte im ländlichen Raum und durch die Anerkennung im Herbst 2015 bekam die Region Fördermittel in Höhe von 2,1 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Bis heute wurden bereits viele Projekte erfolgreich umgesetzt und über 756.000,- Euro an Fördermitteln für die Region akquiriert. Zusammen mit den Eigenmitteln der Projektträger, in Zusammenhang mit LEADER-Projekten, kommt man auf eine Gesamtsumme von über 1,4 Mio. Euro die der Region bisher zugute kamen. Einen direkten Eindruck davon machte sich jetzt der Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Mark Weinmeister auf seiner Sommertour. Das Regionalmanagement Limburg-Weilburg kam der Einladungsanfrage gerne nach und besichtigte gemeinsam mit Herrn Weinmeister zwei LEADER-Projekte. Zunächst das Selterswassermuseum in Niederselters und im Anschluss den Aussichtsturm in Löhnberg. „Der Turm ermöglicht den Ausblick auf das Gebiet mit dem größten Mineralwasservorkommen in Deutschland, mit insgesamt 20 verschiedenen Brunnenanlagen“, erläuterte Bürgermeister Dr. Frank Schmidt und spannte damit den Bogen zum zuvor besichtigten Selterswassermuseum.

Die früher berühmteste Mineralwasserquelle Europas erlebte ihre Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert. „Nach einer wechselvollen Geschichte mit verschiedenen Besitzern, gehört die Quelle mit ihren Nebengebäuden seit 2001 der Gemeinde Selters“, so die Ausführungen von Dr. Norbert Zabel, der die Besucher durch das Museum führte. Als ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Selters zeigte er sich besonders froh und dankbar, dass die Brunnengebäude, unter anderem durch europäische Fördergelder und die Unterstützung des Regionalmanagements der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez, renoviert werden konnten und so der Öffentlichkeit heute zur Verfügung stehen.

30 Jul

LAG Erbeskopf besucht die LEADER-Region Limburg-Weilburg

Türme bauen Brücken

Bei schönstem Sommerwetter besuchte die LAG Erbeskopf mit einer elfköpfigen Delegation am 25. Juli die Region Limburg-Weilburg. Ihr Ziel war der Aussichtsturm in Löhnberg. Eines unserer LEADER-Projekte aus dem Jahr 2016, das fast genau vor einem Jahr seine Einweihung feiern konnte. Von weitem sichtbar, näherten wir uns gemeinsam, auf einer Sonnenblumenallee dem Turm und auch aus nächster Nähe konnte der bis dahin positive Eindruck den prüfenden Blicken standhalten. Das Regionalmanagement aus Limburg-Weilburg traf auf sehr interessierte Gäste, die bestens vorbereitet ganz konkrete Fragen stellten, da sie für ihre Region ebenfalls den Bau eines Aussichtsturms beabsichtigen. Bis unters Dach wurde alles begutachtet, geprüft und während dem fachlichen Austausch bereits der Gegenbesuch geplant. Vielleicht zur Einweihung des Aussichtsturms, der dann im Raum Hermeskeil stehen wird. Bester Laune verabschiedeten sich die Gäste und die Vertreter beider LEADER-Regionen waren sich einig – solche Termine sollte es öfter geben.

24 Jul

LEADER-Projekt zur Fachkräftegewinnung und -sicherung

Die LEADER Regionen Limburg-Weilburg und Lahn-Taunus unterzeichnen Kooperationsvertrag

Ob im Handwerk, der Industrie oder in der Gastronomie – der bereits bestehende und sich voraussichtlich verstärkende Fachkräftemangel ist in aller Munde. Viele Institutionen beschäftigen sich bereits mit diesem Sachverhalt und auch auf regionaler Ebene gibt es diverse Ansätze um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
Da der Bedarf an Fachkräften sowohl regional als auch sektoral sehr unterschiedlich ist, haben die beiden LEADER-Regionen Limburg-Weilburg und Lahn-Taunus jetzt einen Prozess angestoßen, der dieser Fragestellung ganz gezielt nachgehen soll. Hinter der Projektbezeichnung „Länderübergreifender Strategieprozess zur bedarfsgerechten Arbeits- und Fachkräftesicherung“ steht ein Ablaufmuster, das aus mehreren aufeinander aufbauenden Schritten besteht: Weiterlesen

14 Jun

Aufruf zur Einreichung von Anträgen zur Dorfmoderation

Aufgrund des demografischen Wandels sind in vielen Dörfern Veränderungen erforderlich, um die Lebensqualität und zukunftsfähige Strukturen aufrecht zu erhalten. Dafür sind Lösungen gefragt, die von allen Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen werden. Das Förderangebot „Dorfmoderation“ unterstützt Kommunen im ländlichen Raum, in denen nicht mehr als 20.000 Einwohner leben dabei, solche Lösungen zu entwickeln.

Das Angebot richtet sich an Kommunen, die nicht als Schwerpunkt der Dorfentwicklung anerkannt sind. Gefördert werden können Ausgaben für Moderations- und Beratungsdienstleistungen sowie die Ausarbeitung von kommunalen Entwicklungskonzepten.

Das neue Förderangebot ist Bestandteil der Offensive LAND HAT ZUKUNFT – Heimat Hessen und ist in der novellierten Richtlinie zur Förderung der ländlichen Entwicklung verankert.

Anträge können bis zum 1. September 2018 gestellt werden.

Weitere Informationen wie

  • Förderaufruf Dorfmoderation
  • Infoblatt Dorfmoderation
  • Förderantrag Dorfmoderation

finden Sie in unserem Downloadbereich.

19 Apr

Zwei neue Förderaufrufe ergänzen das LEADER-Programm

1.Aufruf zur Einreichung von Anträgen auf Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung für das Jahr 2018

Mit diesem Förderaufruf sollen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, veränderter Lebensgewohnheiten, fehlender Fachkräfte und altersbedingter Unternehmensaufgaben Anreize geschaffen werden, die eine bedarfsorientierte Gründung oder Entwicklung von Kleinstunternehmen in den Bereichen Handwerk, Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomie, Betreuung, Gesundheit, Kultur und Mobilität ermöglichen.
Auf der Grundlage der Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung der ländlichen Entwicklung (St. Anz. Nr. 15/2018) Teil 2, Ziffer 1.5 ruft das Landwirtschaftsministerium Kleinstunternehmerinnen und Kleinstunternehmer dazu auf, in den anerkannten LEADER-Regionen zu investieren, zu deren Funktionserhaltung beizutragen und Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten.

2.  Aufruf zur Einreichung von Anträgen auf Förderung von regionaltypischen Ferienhäusern und Ferienwohnungen im ländlichen Raum für das Jahr 2018

Ziel der Förderung ist, den ländlichen Raum als attraktiven Lebensraum zu erhalten, den strukturellen Wandel aktiv zu begleiten und Gestaltungsperspektiven zu unterstützen.
Die touristische Entwicklung findet als ein Gestaltungselement ausdrückliche Berücksichtigung, da sie sowohl wirtschaftliche Impulse generiert, einen Beitrag zur Auslastung infrastruktureller Angebote leistet und die Inwertsetzung des kulturellen Erbes ermöglicht.
Die hessische Landesregierung möchte nunmehr auf der Grundlage der Förderangebote zur „Ländlichen Regionalentwicklung“ und dem LEADER-Ansatz ergänzend initiativ werden, in dem sie Landesmittel bereitstellt, mit denen ein Beitrag zur Erhaltung und Umnutzung regionaltypischer Bausubstanz, der innerörtlichen Entwicklung und zur Förderung des Landtourismus geleistet werden kann.
Der Aufruf richtet sich an Kleinstunternehmerinnen und Kleinstunternehmer, die innerhalb einer der in Hessen anerkannten LEADER-Regionen ansässig sind oder in diesen investieren möchten, um entsprechende Ferienwohnungen oder Ferienhäuser zu schaffen.

Antragstellung (gilt für beide Förderaufrufe)
Interessenten können im laufenden Jahr bis spätestens Mitte August 2018 bewilligungsreife Anträge vorlegen. Die regional zuständige Lokale Aktionsgruppe (LAG) nimmt zu dem jeweiligen Antrag Stellung, in dem sie die Konformität mit der LEADER-Gebietskulisse bestätigt und den Beitrag zur Umsetzung des regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) feststellt. Die Stellungnahme muss mit dem Antrag eingereicht werden.

28 Feb

Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“

Förderprogramm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“ startet

Die Hessen leben gern im ländlichen Raum. In der Umfrage „Zukunftsmonitor Hessen 2017“ gaben 96 Prozent der Befragten an, dass Heimat für sie eine positive Bedeutung hat. 93 Prozent wünschten sich, dass sich die Landesregierung noch stärker für den ländlichen Raum einsetzt.

Vor diesem Hintergrund startet die Hessische Landesregierung ab sofort ihr neues Förderprogramm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“. Insgesamt 300.000 Euro stehen 2018 und 2019 bereit, damit Vereine, Verbände und Freiwilligenagenturen, aber auch gemeinnützige Organisationen und private Initiativen ihre Ortskerne aktivieren und verschönern können. Das Programm ist Teil der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“, mit dem die Landesregierung die ländlichen Regionen in den kommenden Jahren zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit macht.

Nähere Informationen zum Förderprogramm, den Anträgen und den Förderrichtlinien erhalten Sie unter folgendem Link:

https://landhatzukunft.hessen.de/land-leute/laendlicher-raum/starkes-dorf/bewerbungsbogen

 

13 Dez

LEADER-Förderung für die Kurparkbrücke Bad Camberg

Förderbescheidübergabe am Freitag, 08.12.2017 in Bad Camberg

Die lokale Aktionsgruppe (LAG) des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V., vertreten durch die beiden Vorstandsmitglieder Herrn Helmut Jung und Frau Silvia Scheu-Menzer, freuen sich zusammen mit dem Regionalmanagement über den Bewilligungs-bescheid für den Bau der Kurparkbrücke. Dieser wurde am Freitag offiziell an Bürgermeister Vogel übergeben. Mit einer 60%igen Förderung erhält die Brücke Fördergelder in Höhe von ca. 140.000,- €. Die barrierefrei geplante Brücke soll den Kurpark, der durch einen in Ost-Westrichtung verlaufenden Graben durchschnitten wird, in einer Höhe von 12 m und einer Länge von ca. 35 m überspannen. Lange Umwege über Fußwege mit erheblichem Gefälle bzw. erheblicher Steigung werden dann der Vergangenheit angehören.
Die geplante Brücke sichert in Zukunft die direkte Anbindung des Kurviertels an die Alt- bzw. Innenstadt. Mit ihr soll eine wesentliche Verbesserung der fußläufigen Mobilität für Gäste und Bewohner des Kurviertels zum Zentrum der Kur- und Einkaufsstadt erreicht werden. Die barrierefreie Planung ist auch ein besonderes Anliegen von Bernd Schlösser der, als Vorsitzender des Vereins Bad Camberg barrierefrei, dieses Projekt seit vielen Jahren begleitet und einen kurzen Rückblick über die lange Historie der „Brückenidee“ gab.
Bürgermeister Jens-Peter Vogel dankte seinem Vorgänger Wolfgang Erk, der maßgeblich in die Planung einbezogen war. Dieser erinnerte daran, dass die Notwendigkeit der Brücke zunächst nicht von allen erkannt wurde, dass sich das aber im Laufe der Jahre geändert hat und nunmehr eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung vorherrscht.

10 Aug

Umgesetzte LEADER-Projekte aus dem Jahr 2016

Erweiterung Campingplatz Odersbach

Campen ist Ihnen nicht glamourös genug? Dann versuchen Sie es doch mal mit Glamping – auf dem 4****Sterne-Campingplatz in Odersbach!

Mit diesem Projekt will man neuen Trends im Campingtourismus gerecht  werden und auch langfristig die Qualität sichern.  Die Nachfrage nach campingnahen Übernachtungsmöglichkeiten ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. Vor allem Radfahrer, Kanuten und auch Wanderer sind auf der Suche nach naturnahen Übernachtungsmöglichkeiten. Durch die Errichtung der Übernachtungsfässer und Camping-Lodges soll zum einen diese verstärkte Nachfrage abgedeckt werden und zum anderen eine zeitgemäße und zielgruppengerechte touristische Infrastruktur weiterentwickelt werden.