25 Jun

Neues Förderprogramm für ehrenamtliche Nachbarschaftshilfen und Nahversorgungsinitiativen im ländlichen Raum

Gestern startete die Sondermaßnahme „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Dabei  sollen ehrenamtliche Nachbarschaftshilfen und Nahversorgungsinitiativen im ländlichen Raum unterstützt werden, die Angehörige besonders schutzbedürftiger Gruppen bei der Nahversorgung, insbesondere bei der Lebensmittelversorgung, unterstützen. Darüber hinaus können Initiativen finanzielle Zuschüsse für Pandemie-bedingte (zusätzliche) Transportleistungen und weitere Mobilitätsaufwendungen erhalten. Mit den Fördermitteln des BMEL sollen zudem Pandemie-bedingt notwendige Verbesserungen der digitalen Ausstattungen der Initiativen ermöglicht werden. Dies kann beispielsweise dabei helfen, Kontakte wegen der geltenden Regeln digital aufrecht zu erhalten, neue Freiwillige in die Arbeit einzubinden und die Abläufe unter den erschwerten Bedingungen gut zu organisieren.

Förderfähig sind Aufwendungen inkl. Mehrwertsteuer zur Finanzierung konkreter Maßnahmen mit einem Zuwendungsbetrag von mindestens 2.000 Euro und maximal 8.000 Euro. Auch die förderfähigen Ausgaben müssen mindestens 2.000 Euro betragen. Die Zuwendungen werden bei Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt. Die Gelder werden im Wege der Projektförderung als Zuschuss gewährt. Sie müssen nicht zurückgezahlt werden. Die Förderung erfolgt als Vollfinanzierung mit 100 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Eine Antragstellung setzt voraus, dass die Antragsteller keine finanziellen Eigen- oder Drittmittel in das Vorhaben einbringen können.

Initiativen die Angehörige besonders schutzbedürftiger Gruppen durch ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe oder bürgerschaftliche getragene Nahversorgung in ländlichen Räumen unterstützen, können ab sofort bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Interessenbekundungen einreichen. Die Interessenbekundungen werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Die Anzahl der pro Landkreis antragsberechtigten Initiativen ist begrenzt. Für die Sondermaßnahme stehen ca. 5 Millionen Euro zur Verfügung.

Details über das zweistufige Antragsverfahren finden Sie auf der Website www.bmel.de/ehrenamt-versorgung.

Die Bewerbung ist bis zum 12. Juli 2020 möglich.

25 Jun

LEADER ermöglicht Zeitreise

Fast 100.000 Euro EU-Fördermittel für die Visualisierung Löhnberger Brunnengeschichte

Der Fund historischer Baupläne im Gemeindearchiv war der Ausgangspunkt für dieses Projekt. Eindrucksvoll und voller Begeisterung stellte Dr. Frank Schmidt, Bürgermeister der Gemeinde Löhnberg, auf einer LAG-Sitzung im Jahr 2019 seine Projektidee vor.
Brunnengebäude aus längst vergangenen Zeiten sollen auf Grundlage der historischen Baupläne rekonstruiert und computeranimiert in einer interaktiven Station wieder zum Leben erweckt werden. Die Idee überzeugte, zumal sie nicht nur eine attraktive Ergänzung zum bestehenden Wassermuseum darstellt und für Familien, Schulklassen und Touristen interessant ist, sondern auch mit einem anderen LEADER-Projekt „Route der Industriekultur Mittelhessen“ kooperiert.
Die Löhnberger Brunnengeschichte reicht weit zurück, erstmal erwähnt wurde der Mineralbrunnen Sauerborn im 16. Jahrhundert. Was ursprünglich mit der lokalen Trinkwasserversorgung begann wurde nach und nach kommerziell immer lukrativer. Das Mineralwasser wurde per Bahn- oder Schiffstransport zu einem echten Exportschlager. Im Jahr 1905 gingen über 2 Millionen Flaschen oder auch Wasserkrüge aus Ton, welche im Löhnberger Wassermuseum ausgestellt sind, von hier aus in die Welt. Die Mineralwasserförderung stellt somit einen bedeutenden Teil der Wirtschaftsgeschichte des Lahntals dar.

Der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer war hocherfreut über den beachtlichen Förderbescheid in Höhe von 99.248,- Euro, der diesmal in seine Heimatgemeinde ging. Insgesamt sind für dieses Projekt Investitionskosten in Höhe von 142.000,- Euro eingeplant.

© Gemeinde Löhnberg,   v.l.n.r. Helmut Jung – Udo Jung – Jörg Sauer – Lars Wittmaack – Dr. Frank Schmidt – Andreas Höfner – Thorsten Löw – Christian Radkovsky – Karl Heinz Schäfer

04 Jun

LEADER-Förderung macht’s möglich

Euro 100.000,- für die „Eishalle“

Die Temperaturen am 03. Juni 2020 luden direkt zu einem Eis ein, zum Bedauern aller Anwesenden mussten diese sich aber noch gedulden, denn heute gab es zunächst den Förderbescheid für das Projekt Neubau einer Eisdiele „Eishalle Orschel“ in Elbtal.
Die Freude bei Familie Orschel war groß, als der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer den Förderbescheid in Höhe von 100.000,- Euro überreichte. „Das ist ein gutes Zeichen, dass es mit und nach Corona wieder voran geht“, so Jörg Sauer. Er gratulierte den zukünftigen Betreibern und lobte ihren Mut mit diesem Projekt in die Zukunft zu investieren. Auch Joachim Lehnert freute sich über den Investorenmut und wünschte alles Gute zum Bauvorhaben. Als Bürgermeister der Gemeinde Elbtal zeigte er offen seinen Stolz darauf, dass so ein großes Projekt, Familie Orschel investiert insgesamt fast 350.000,- Euro, mit solch einer hohen Fördersumme in seiner Gemeinde realisiert werden soll.
Helmut Jung, der Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. und sein Stellvertreter Andreas Höfner sind seit dem Start der LEADER-Region Limburg-Weilburg im Jahr 2015 dabei und berichteten, dass der Weg von der Projektidee bis zum Förderantrag nicht immer einfach ist. „Das ganze Procedere ist ein höchst formales Vorgehen, deshalb geht unser Dank an das Regionalmanagement und die Mitarbeiterinnen der Bewilligungsstelle für die gute Vorbereitung. Mit dieser Förderung trifft es genau die Richtigen“, so Höfner. Letztlich waren sich alle Anwesenden einig, zur Eröffnung die noch in diesem Jahr stattfinden soll werden sie alle für eine Verkostung bereitstehen.

Foto © WFG
V.l.n.r.: Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer, Carola und Stephan Orschel, Lars Wittmaack vom Regionalmanagement, Michael Schneider und Helmut Jung vom Verein Regionalentwicklung-Limburg-Weilburg e.V.

04 Jun

Regionalbudget 2020 – 16 Projekte erhalten 150.000,- Euro Fördermittel

Der Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V., Helmut Jung, strahlte als der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer ihm den Förderbescheid zum Regionalbudget überreichte. Erhielten doch immerhin 16 Projekte Fördermittel in Höhe von 150.000,- Euro über das zusätzlich zum EU-Förderprogramm LEADER aufgelegte Regionalbudget.

Treffpunkte und Begegnungsplätze für Bürgerinnen und Bürger schaffen, Dorf- oder Brunnenplätze attraktiv gestalten,  Mehrgenerationenräume oder Kulturscheunen mit moderner Veranstaltungstechnik ergänzen oder Projekte zur Kulturgeschichte – die Projektideen die zum Regionalbudget eingetroffen sind waren vielfältig.
Jörg Sauer erklärte, dass im Gegensatz zum bereits bekannten EU-Förderprogramm LEADER, das Regionalbudget auf kleinere sowie kurzfristig und schnell umsetzbare Projekte ausgerichtet ist. Es zielt darauf ab, Kleinstprojekte ab einem Auftragswert von 1.000,- Euro bis maximal 20.000,- Euro mit einem äußerst lukrativen Fördersatz in Höhe von 80 % zu unterstützen. Weiterlesen

04 Jun

Förderbescheid für den Brunnenplatz Merenberg

LEADER unterstützt mit über 70.000,- Euro Fördermitteln

Zeitgemäße touristische Infrastruktur in Form von Rad- und Wanderwegen sowie attraktive Übernachtungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten sind gerade in Zeiten von Corona  im hiesigen Raum von großer Bedeutung. Das LEADER-Projekt „Revitalisierung Brunnenplatz Merenberg“ ist bzw. soll ein Teil davon werden.
Am 28. Mai 2020 überreichte der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer einen Bewilligungsbescheid in Höhe von Euro 70.426,- an Bürgermeister Oliver Jung. Sauer freute sich gleich über zwei positive Effekte bei diesem Termin. Zum einen natürlich über die bewilligten Fördermittel, denn „Keiner weiß, welche Fördermittel in der nächsten Zeit noch zur Verfügung stehen werden“ so Sauer im Hinblick auf die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Zum anderen war ihm dieser Platz, den er als „Perle“ bezeichnete, bisher nicht bekannt und somit eine Neuentdeckung.
Neben einer gusseisernen, denkmalgeschützten Viehtränke aus dem späten 19. Jahrhundert besteht die Brunnenanlage aus mehreren gepflasterten Treppen und Ebenen. Geplant ist nun, den gesamten Bereich attraktiver zu gestalten und einen Rastplatz für Aktive Naturgenießer zu schaffen sowie auch den Bürgerinnen und Bürgern einen Platz mit zeitgemäßer Aufenthaltsqualität zu bieten. Insgesamt werden in dieses Projekt fast 130.000,- Euro fließen. Weiterlesen

05 Mrz

Hessischer Demografie-Preis 2020

Wer? ……

Bewerben können sich Vereine, Stiftungen, Genossenschaften, Initiativen,
Kirchen, Kommunen, gemeinnütze Einrichtungen und Unternehmen, die
sich mit einem Projekt dafür einsetzen, dass es sich auch in Zukunft auf
dem Land gut leben lässt.
Gefragt sind innovative Ideen zur Gestaltung der Herausforderungen des
demografischen Wandels.

Wann? ….

Die Ausschreibung startet am 12. Februar 2020 und endet am 25. März 2020

Wie? …

Lesen Sie den Auslobungstext und füllen Sie anschließend den Online-
Bewerbungsbogen auf www.hessen.de aus.  Hier sind u. a. folgende  Angaben notwendig:
Allgemeine Angaben zur Bewerbung:  Name des Projektträgers/der Projektträgerin, Rechtsform, Anschrift,  Internetauftritt
Bei Initiativen, Vereinen, Stiftungen, Institutionen, Unternehmen o.ä.
Gründungsjahr, Anzahl der Mitglieder/Beschäftigten
Ansprechpartner (Vorname, Name, Telefon, Fax, E-Mail)
Angaben zum eingereichten Projekt
Bitte beschreiben Sie Ihr Projekt so prägnant wie möglich.
Gerne können Sie Ihrer Bewerbung auch aussagekräftige Fotos beifügen.

Das ist alles?… Ja!
Nun müssen Sie die Bewerbung nur noch absenden. Vergessen Sie nicht, die Einverständniserklärung zu unterschreiben und per Post zu versenden.

Weitere Teilnahmeinformationen:

Auslobung_HDP_2020

21 Jan

Förderbescheidübergabe in Weilmünster

LEADER fördert Blickpunkte mit 7.144,- Euro

Am 20. Januar 2020 überreichte der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer den offiziellen Förderbescheid für das LEADER-Projekt „Blickpunkte Weilmünster“ an Bürgermeister Mario Koschel.
Sauer dankte allen Aktiven, die mit vielfältigen Ideen zur Umsetzung großartiger Projekte beitragen und somit eine Steigerung der Attraktivität der gesamten Region herbeiführen. Die Blickpunkte Weilmünster sind dafür ein sehr gutes Beispiel, so Sauer der für Weilmünster in Zukunft große Entwicklungsperspektiven sieht.
Der Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Mathias Radu freute sich besonders über die Umsetzung des Projektes im Jubiläumsjahr, denn der Verein feiert dieses Jahr sein 110jähriges Bestehen. Er erinnerte daran, dass es seit jeher das Bestreben des Vereins war und ist, unter dem Motto „Besondere Orte besonders gestalten“ für den Ort und die Region tätig zu sein. So war der Verein auch maßgeblich an der Initiierung und Realisierung des Projektes beteiligt.
Ziel des Projektes ist es, an verschiedenen Stellen in der Gemarkung besondere Aussichtspunkte, die sogenannten „Blickpunkte“, schaffen. An diesen exponierten Standorten werden Hangsofas aufgestellt, die zum Schauen und Verweilen einladen sollen und von denen aus die Besucher die besondere Aussicht genießen können. Auf diesen Sofas bzw. Relaxliegen finden bis zu vier  Personen Platz. Panoramatafeln mit Erläuterungen zu den jeweiligen Ausblicken ergänzen das Ganze. Die Standorte sind so gewählt, dass sie an bestehenden Wegen liegen und damit in Abstimmung mit dem Naturpark Hochtaunus in das Netz der Wander- und Spazierwege eingebunden sind.
Mit diesem kleinen Projekt kann die Gemeinde eine große Wirkung zur Förderung des naturnahen Freizeiterlebens und Tourismus erzielen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklungsstrategie der LEADER-Region Limburg-Weilburg.
Das Vorhaben dient der Weiterentwicklung des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus sowie des Ausbaus des Tourismus im Lahntal und dessen Seitentälern. Darüber hinaus dient das Vorhaben der Stärkung der ehrenamtlichen Beteiligung der Menschen vor Ort und der Identifikation mit der Region.

10 Dez

Kooperationsprojekt Fachkräftestrategie – Workshops

Das Kooperationsprojekt der beiden LEADER-Regionen Lahn-Taunus und Limburg-Weilburg startete offiziell am 15. Oktober 2019. Somit wurde mit der gut besuchten Auftaktveranstaltung der Grundstein, für den bis 2021 angelegten Prozess zur Entwicklung einer Fachkräftestrategie für den Wirtschaftsraum Lahn-Taunus und Limburg-Weilburg, gelegt.
Mit seinem Vortrag unter dem Titel ‚Fachkräfte in der Region sichern – heute und morgen‘ zeigte der Wissenschaftler Dr. Ulf Rinne, wie sich Entwicklungen wie Digitalisierung, Demographischer Wandel, Globalisierung oder gesellschaftlicher Wertewandel in Zukunft auswirken könnten.
Die aktuellen Zahlen und Daten zur Beschäftigungssituation in den beiden Regionen, für den Zeitraum 2017-2024, waren dann Thema und Arbeitsgrundlage beim Auftaktworkshop am 05.11.2019. Die Aufarbeitung der Handlungsbedarfe in den einzelnen Bereichen der Fachkräftesicherung lieferte Themen und Ansätze für die weitere Arbeit der vier Arbeitsgruppen.

Der Prozess
Um die Erfahrungen der verschiedenen Akteure zu sammeln, die Situation in der Region zu erfassen und Lösungsansätze zu entwickeln, wurden während dem Auftaktworkshop Gruppen zu bestimmten Themen gebildet, die sich in den Jahren 2020 und 2021 dreimal pro Jahr in Workshops zusammenfinden. Beide Jahre sollen mit einer Großveranstaltung im letzten Quartal abgeschlossen werden, in denen die Ergebnisse der unterschiedlichen Gruppen zusammengetragen werden und es einen Überblick über den Stand des Projekts gibt. Am Ende soll eine Strategie vorliegen, die als Grundlage für eine Fortführung der gemeinsamen Arbeit nach 2021 dienen kann.
Das gesamte Projekt soll als Gemeinschaftsaufgabe verstanden und durch Einbezug verschiedenster Akteure möglichst realitäts- und praxisnah gestaltet werden. Herausforderungen und negative Erfahrungen sollen ebenso integriert werden wie bereits bestehende und gegebenenfalls erweiterbare Angebote und Lösungsansätze.
Den vier Arbeitsgruppen zu den untenstehenden Handlungsbereichen können sich Interessierte noch gerne anschließen.

Anmeldungen sind möglich beim Regionalmanagement Ihrer LEADER-Region, für Rheinland-Pfalz: Frau Sabine Ksoll, E-Mail: s.ksoll@vgdiez.de, Tel.: 06432/501-321 und für Hessen: Herr Walter Gerharz, E-Mail: gw@wfg-lwd.de, Tel.: 06431/296-417

Die vier Handlungsbereiche:

Handlungsbereich 1: Ausbildung

Handlungsbereich 2: Regionale Bindung

Handlungsbereich 3: Arbeitslose und Stille Reserve

Handlungsbereich 4: Fach- und Führungskräfte, Betriebsnachfolge und Frauen

Nähere Informationen zu den Handlungsbereichen:

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09 Dez

Förderbescheidübergabe – fast 460.000,- Euro für alte Schule Haintchen

Unter reger Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Gemeindevorstand und Ortsvorsteher Heinz Gerlach erhielt Bürgermeister Hartmann am 03. Dezember den Förder-bescheid aus den Händen des Ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer. „Jetzt kann mit der Revitalisierung des Gebäudes ‚Alte Schule Haintchen‘, nach der Rückübertragung vom Landkreis Limburg-Weilburg, begonnen und ein multifunktionales Begegnungszentrum für die ortsansässigen Bürgerinnen und Bürger sowie für die Vereine geschaffen werden“, freute sich Bürgermeister Hartmann. „Durch die Verbesserung der Infra- und Versorgungsstrukturen und dem Angebot zum aktiven Austausch sollen attraktive Perspektiven sowie Grundlagen für das Zusammenleben von Jung und Alt und für jetzige und neue Einwohner, im ländlichen Raum geschaffen werden“, so Hartmann weiter.
„Dafür wurde dieses Förderprogramm aufgelegt“ hakte Jörg Sauer ein, „es sollen Orte geschaffen werden an denen intakte Ortsgemeinschaften gepflegt werden können und Dorfgemeinschaften gefördert“.
Bürgermeister Hartmann bedankte sich bei allen Beteiligten, besonders bei Dorothee Kirschbaum vom Amt für den ländlichen Raum und Lars Wittmaack vom Regionalmanage-ment. Sichtlich beeindruckt zeigte er sich über die schnelle Bearbeitung, vom Einreichen des Förderantrags am 27.09.2019 bis zur Zusage des Förderbescheides am 05. November 2019. Frau Kirschbaum verwies in diesem Zusammenhang auf die gute Vorarbeit, die seitens der Gemeinde geleistet wurde. Herr Mascus vom Amt für den ländlichen Raum erläuterte den Hintergrund der Förderung, die diesmal nicht aus LEADER-Fördermitteln erfolgte. Er erklärt, dass Bund und Länder den bisherigen Rahmenplan um diese Fördermöglichkeit erweitert haben und nun unter der Förderziffer 1.5. „GAK“ Fördersummen von bis zu 500.000,- Euro bewilligt werden können.
Bei geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 806.106,- Euro erhielt die Alte Schule Haintchen Fördermittel in Höhe von 457.125,- Euro. „Wir sind froh, dass wir dieses Projekt fördern können“ betonte Jörg Sauer und fügte erfreut hinzu, dass dies die höchste Fördersumme seiner bisherigen Amtszeit ist. Bürgermeister Hartmann zeigte sich erleichtert, dass die Eigenmittel der Gemeinde durch die hohe Fördersumme auf 348.981,- Euro gesenkt werden konnte. Mit der Fertigstellung der Umbauarbeiten rechnet er Mitte 2021.

22 Nov

EURO 200.000,- LEADER-Zuschuss Einweihung der Kurparkbrücke Bad Camberg

Nachdem vor fast hundert Jahren zum ersten Mal die Idee und der Wunsch nach einer Brücke über die Kurparkschlucht entstand, konnte nun endlich am 02.11.2019, Dank der Förderung mit EU-Mitteln über das LEADER-Förderprogramm, die Einweihung der Kurparkbrücke gefeiert werden.
Erste Entwürfe einer Holzbrücke entstanden bereits Anfang der 1930er Jahre doch wie so oft scheiterte die Umsetzung an den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln. Erst die Möglichkeit über das LEADER-Programm eventuell Fördergelder zu bekommen, ließ die Verantwortlichen neue Hoffnung schöpfen. Ihr Einsatz und die Unterstützung des Vereins Bad Camberg barrierefrei führte schließlich dazu, dass die lokale Aktionsgruppe des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. zusammen mit dem Regionalmanagement 2017 den Bewilligungsbescheid für den Bau der Kurparkbrücke überreichen konnte.

Als die Leitung der Hohenfeldklinik im Jahr 1995 auf die Notwendigkeit einer Brücke hinwies konnten sie nicht ahnen, dass es 2019 zwei ihrer Patienten sein würden, die das Band zur Eröffnung der Kurparkbrücke zerschneiden würden. Ab jetzt gehören lange Umwege über Fußwege mit erheblichem Gefälle bzw. erheblicher Steigung der Vergangenheit an. Die fußläufige Verbindung zwischen Kurviertel und Innenstadt ist nun für alle barrierefrei möglich, was nicht nur Rollifahrer, sondern auch Familien mit Kinderwagen freut.

Bei Gesamtkosten von fast  481.000,- Euro erhielt das Projekt eine Förderung aus dem EU-Förderprogramm LEADER in Höhe von 200.000,- Euro.