„Regionalbudget 2025“: Anträge können noch bis zum 15. Februar gestellt werden!


Nach dem 800 Meter langen Rundgang durch die Baumkronen des Hintertaunus dürfen sich Besucher nun auf eine schmackhafte Stärkung freuen.
Mit der Eröffnung der Gastronomie zum diesjährigen Saisonstart am 1.März 2025 können sich die Gäste auf eine abwechslungsreiche Speisekarte freuen. Bei klassischen Flammkuchen, leckeren Salaten und saftigen Burgern sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Auch hausgemachte Kuchen und original italienisches Eis dürfen natürlich nicht fehlen.
Der Baumwipfelweg ist ein gelungenes Projekt, bei dem die Natur hautnah erlebt werden kann. In über 31 Metern Höhe hat man bei gutem Wetter eine atemberaubende Fernsicht.
Die Schöpfer des Baumwipfelweges, Tobias Spindler und Dirk Schröder von Forest Adventures Deutschland GmbH, haben keine Mühen gescheut und freuen sich, dass bald die Saison wieder startet. Viele Arbeitsstunden flossen in die Umsetzung und weitere Ideen für einen abwechslungsreichen Rundgang sind gegeben. Dazu gehören unter anderem die aufgestellten Umweltbildungsstationen. Diese vermitteln Groß und Klein viele Informationen rund um unsere Natur und sensibilisieren über wichtige Themen wie Waldsterben, Klimaveränderung oder sommerliche Dürre. Ideal auch für Schulklassen oder andere Kinder-und Jugendgruppen als Unterrichtsort rund um das Thema Wald.
Im feierlichen Rahmen konnte nun der offizielle Bescheid einer LEADER-Förderung für die Gastronomie und die Umweltbildungsstationen überreicht werden.

Foto: Benjamin Masuch
Die Freienfelser Ritterspiele, wer kennt sie nicht hier in der Region? Das, was vor nunmehr 30 Jahren unterhalb der Freienfelser Burgruine als Probe-Lauf mit fünf Rittern auf „Schusters Rappen“ und einem Zelt begann, ist mittlerweile zu einer der größten touristischen Attraktionen im Landkreis angewachsen und auch weit darüber hinaus bekannt und beliebt. Mit jährlich rund 2.500 Aktiven und über 30.000 Besuchern haben sich die Freienfelser Ritterspiele als die größte Mittelalterveranstaltung deutschlandweit etabliert.
Aufgrund des über die Jahre enorm angestiegenen Elektroenergiebedarfs und der zunehmenden Weitläufigkeit des Veranstaltungsgeländes konnte das bestehende Elektronetz für eine sichere und leistungsfähige Elektroenergieversorgung seit längerem nicht mehr genutzt werden. So sahen sich die neuzeitlichen Rittersleute nun mit ganz anderen Problemen konfrontiert als es sich ihre mittelalterlichen Kumpane in ihren kühnsten Träumen hätten vorstellen können! 😂
Um einen reibungslosen Ablauf auf dem Festgelände zum diesjährigen Jubiläum der 30. Ritterspiele gewährleisten zu können, stellte der Förderverein Burgruine Freienfels e.V. einen Antrag über das LEADER-Programm auf eine Förderung für die Neuaufstellung des elektronischen Veranstaltungsnetzes auf dem Gelände der Freienfelser Ritterspiele.
Pünktlich zum Jubiläumsfeste wird man dort statt mit Gulden mit der „Zauber-“ Karte seinen Obolus entrichten können!

Im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit erfolgte die Übergabe der beiden Förderbescheide an Familie Müller in der ehemaligen Karlskirche.
Diese erwarb das denkmalgeschützte Gebäude, welches unmittelbar an das Landtor angrenzend steht, um es vor dem Verfall zu retten und Weilburg damit ein kleines Schmuckstück bieten zu können. Das Gebäude mit wechselhafter Geschichte wird seitdem mit viel Engagement und Herzblut grundhaft stilgerecht saniert. Neben der bereits im Gebäude vorhandenen ärztlichen Gemeinschaftspraxis sind dort zwei exklusive Wohnbereiche entstanden.
Die über das LEADER-Programm geförderten Projekte stellen zwei ineinandergreifende Nutzungen dar:
Im Bereich des ehemaligen Chortraktes sowie der Sakristei, links des Eingangs, ist die Eröffnung einer Gastronomie geplant. Hierbei handelt es sich um ein Café mit Weinbar, welches auch als Eventlokation fungieren wird sowie für private Feierlichkeiten angemietet werden kann.
Rechts des Eingangs ist die Errichtung einer Kleinmarkthalle angedacht. Hier können Lebensmittelproduzierende aus der Region Verkaufsflächen für ihre Produkte anmieten, um neben der Selbstvermarktung eine Option zur Veräußerung ihrer Produkte an die Menschen vor Ort zu erhalten.
Ein besonderes Merkmal stellt die (anteilige) Einbeziehung der in der Kleinmarkthalle angebotenen Produkte für die im Café angebotenen Speisen dar. Durch kurze Wege wird so ein Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen geebnet und aktiv Klimaschutz betrieben.
Wir freuen uns sehr, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten zur Umsetzung dieser beiden innovativen Projekte beitragen konnten und wünschen Familie Müller, dass ihre spürbare Begeisterung für diese Vorhaben durch ihre Gäste und Kunden immer weiter vorangetrieben wird.
Auch 2025 bietet die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. eine monetäre Unterstützung bei der Umsetzung von Kleinprojekten, sofern sie einen Beitrag zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie darstellen. Dies erfolgt über das Regionalbudget, welches ein Bestandteil der Richtlinie zur Förderung der ländlichen Entwicklung ist.
Gefördert werden können Projekte, deren Gesamtkosten zwischen 1.000 und 20.000 Euro (brutto) liegen.
Anträge können von Vereinen, öffentlichen nicht-kommunalen Trägern, natürlichen Personen und Kommunen bis zum 15. Februar 2025 beim Regionalmanagement eingereicht werden.
Alle weiteren Informationen hierzu finden Sie unter dem folgenden Link:
Förderaufruf Regionalbudget 2025
Wir freuen uns auf Ihre Anträge!
Bericht_Selbstevaluierung 2024
In 2024 hat sich das Regionalmanagement einer Selbstevaluierung unterzogen, welche sich vorrangig auf die Arbeit innerhalb der Lokalen Aktionsgruppe und der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie konzentriert hat. Die ausführlichen Evaluierungsergebnisse können Sie im verlinkten Bericht nachlesen.
Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. bietet auch im Jahr 2024 eine finanzielle Unterstützung für kleinere Projekte im Rahmen des sogenannten Regionalbudgets an. Das Regionalbudget ist ein Angebot von Bund und Land Hessen zur Unterstützung von Kleinprojekten im ländlichen Raum, die ausgewählten Zielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) dienen. Die LAG möchte dieses Jahr besonders Projekte in folgenden Bereichen fördern:
Die förderfähigen Kosten eines Regionalbudgetvorhabens müssen 1.000 € (inkl. Umsatzsteuer) übersteigen, dürfen jedoch maximal 20.000 € (inkl. Umsatzsteuer) betragen. Die Zuwendung beträgt 80 % der förderfähigen Bruttokosten.
Bis 28. Februar 2024 können alle Interessierten Ihre vollständigen Unterlagen bei der Lokale Aktionsgruppe (LAG) Limburg-Weilburg einreichen.
Details zur Förderung und zum genauen Ablauf können hier abgerufen werden:
Förderaufruf Regionalbudget 2024
Weitere Informationen und Dokumente für die Einreichung eines Projektes finden sie hier.

Seit über 40 Jahren beherbergt das Stadt- und Turmmuseum Bad Camberg in seinen historischen Räumen im Oberturm diverse Objekte und Dokumente von stadtgeschichtlicher, heimatkundlicher sowie naturgeschichtlicher Bedeutung. „Seit 1981 ist das beliebte Museum nun geöffnet. Nach so vielen Jahren ist es aber auch an der Zeit, eine Neuausrichtung zu wagen“, erläutert Bürgermeister Jens-Peter Vogel und fügt an: „Wir möchten das Stadt- und Turmmuseum fit für die Zukunft machen. Neben der Überarbeitung der Ausstellungsschwerpunkte sollen auch neue, moderne Aspekte der Museumspädagogik miteinfließen. Damit sollen neue Zielgruppen erreicht werden und das Museum an Attraktivität für Besucherinnen und Besucher gewinnen.“ Im ersten Schritt soll hierfür ein umfassendes Konzept erstellt werden, bei dem die diversen Perspektiven für diese ganzheitliche Umsetzung erfasst und aufgeschlüsselt werden.
Seit Anfang Dezember steht fest, dass hierfür Mittel aus dem LEADER-Förderprogramm zur Verfügung stehen. Nach erfolgreicher Beantragung über den Verein Regionalentwicklung e.V. erhält die Stadt Bad Camberg nun insgesamt 13.799 Euro für die Beauftragung des Konzeptes. Damit können mehr als die Hälfte der Kosten aus LEADER-Fördermitteln finanziert werden. Ein Förderbescheid in der genannten Höhe wurde im offiziellen Rahmen in Bad Camberg überreicht. „Durch die LEADER-Fördermittel können flächendeckend über den gesamten Landkreis Projekte im ländlichen Raum gefördert werden“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete und Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe, Jörg Sauer. „Dieses Förderinstrument ist speziell darauf ausgerichtet, kleine und große Projekte finanziell zu unterstützen, die von Bürgerinnen und Bürgern angeregt und eingebracht werden. LEADER-Projekte sollen der Allgemeinheit zugutekommen und zur Identifikation mit der Heimat beitragen. Deshalb freue ich mich in besonderem Maß, dass wir mit dem heutigen Förderbescheid die Stadt Bad Camberg finanziell dabei unterstützen, ein zukunftsfähiges Konzept für die Modernisierung des Stadt- und Turmmuseums erfolgreich auf den Weg zu bringen“, so Sauer weiter.
Auch in Zukunft wird die Region von weiteren Fördermitteln profitieren. Mitte November 2022 wurden im Rahmen einer feierlichen Übergabe im Kloster Eberbach die Anerkennungsbescheide für insgesamt 24 LEADER-Regionen durch das Land Hessen übergeben. Damit stehen der Region Limburg-Weilburg bis 2027 weitere Fördermittel in Höhe von 4,725 Millionen Euro für Projekte im ländlichen Raum zur Verfügung.

Eine Umwelt- und Bildungsstätte, mitten der Natur und als Treffpunkt für alle Generationen: als Idee in den letzten Monaten geboren, nimmt das Projekt nun für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Elz konkrete Formen an. In den Kalkwiesen entsteht bis Ende 2023 mit der geplanten Umwelt- und Bildungsstätte ein neuer Treffpunkt, der verschiedene Handlungsfelder unter einem neuen, attraktiven Dach bündeln wird und sich als Ziel gesetzt hat, den Wald und die Natur stärker in den Alltag einzubeziehen.
„Mit diesem Projekt möchten wir ein Stück weit die Natur stärker in den Fokus rücken und unsere Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch Kinder, für die lebenswerte Umwelt und deren künftige Erhaltung sensibilisieren“, erläutert Bürgermeister Horst Kaiser, um zu ergänzen: „Die Umwelthütte fügt sich natürlich entsprechend harmonisch in die Landschaft ein und erhöht die Aufenthaltsqualität vor Ort deutlich.“ Modernste Bauweisen kommen hier zum Einsatz: das Bauwerk an sich wird als energieeffizienter Holzrahmenbau hergestellt und über Photovoltaik mit entsprechendem Speicher sowie Zisterne und nachhaltiger Brauchwassernutzung möglichst nachhaltig betrieben. Um die Menschen tatsächlich für die Umwelt und einen nachhaltigen Umgang mit ihr zu sensibilisieren, soll die Umwelthütte in den kommenden Jahren ein sozialer und kultureller Begegnungsort werden. Neben Kindergärten und Schulklassen steht das Gebäude für Konzerte, Lesungen und verschiedene weitere Events und Vereinsaktivitäten zur Verfügung, und leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Stärkung der Region Limburg-Weilburg und zur Steigerung der Lebensqualität in der Gemeinde Elz.
„Im ländlichen Raum hat die Vereinbarkeit zwischen Mensch und Natur einen besonderen Stellenwert“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer. Jörg Sauer weiter: „Dieses Projekt ist auch dadurch besonders, weil es diese Achtsamkeit für die Natur auf besondere Weise aufgreift und gleichzeitig einen sozialen und kulturellen Begegnungsort in der Region entstehen lässt.“ Die Kostenschätzung für das gesamte Projekt beläuft sich auf 369.747 Euro. Der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer hat nun einen Bewilligungsbescheid aus dem LEADER-Förderprogramm in Höhe von 240.336 Euro an Bürgermeister Horst Kaiser übergeben können, um somit einen Großteil der Maßnahme zu fördern. „Als Landkreis Limburg-Weilburg konnten wir seit 2015 bereits 35 Projekte mit insgesamt 3,4 Millionen Euro unterstützen“, erklärt Jörg Sauer, um anzufügen: „Die Förderungen solch innovativer Maßnahmen erfreuen mich besonders, weil sie unsere ländliche Region stärken und vor allem allen Menschen im Landkreis dienen.“
Eine weitere, erfreuliche Nachricht ist auch die erneute Anerkennung von Limburg-Weilburg durch das Land Hessen als LEADER-Region. Mitte November 2022 wurden im Rahmen einer feierlichen Übergabe auf Kloster Eberbach die Förderbescheide für insgesamt 24 ländliche Regionen durch das Land Hessen übergeben. Damit stehen dem Landkreis Limburg-Weilburg bis 2027 weitere Mittel in Höhe von bis zu 4,725 Millionen Euro für Projekte im ländlichen Raum zur Verfügung.

#StarkeHeimatGestalten – mit diesem Motto startete im Januar die Bewerbung der Region Limburg-Weilburg in den landesweiten Wettbewerb des Landes Hessen, um erneut EU-Fördermittel für Projekte im ländlichen Raum zu erhalten. Seit Mitte November steht jetzt fest: die im Frühjahr eingereichte Lokale Entwicklungsstrategie, die gemeinsam mit Kommunen, Vereinen und Bürgern durch zahlreiche Workshops, Umfragen und Veranstaltungen entstanden ist, hat zum gewünschten Erfolg geführt. Die Region Limburg-Weilburg wurde durch das Land Hessen für die Jahre 2023-2027 offiziell als eine von 24 LEADER-Regionen anerkannt und darf sich auf weitere Mittel aus dem Förderprogramm der Europäischen Union freuen.
Am 10. November übergab Ministerin Priska Hinz im feierlichen Rahmen im Kloster Eberbach dem ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer einen Anerkennungsbescheid, der mit einem Fördermittelbudget in Höhe von rund 4,725 Millionen Euro für die Jahre 2023 bis 2027 verbunden ist. „Die erneute Anerkennung als LEADER-Region ermöglicht es, die seit 2015 erfolgreiche Umsetzung von Projekten im ländlichen Raum weiterzuführen.“ erläutert Jörg Sauer nach Erhalt des Anerkennungsbescheids und fügt hinzu: „Mein Dank geht an alle Akteure, die seit Monaten hier viel Energie und Herzblut in unsere gemeinsame Lokale Entwicklungsstrategie gesteckt haben. Es zeigt auch ein Stück weit auf, wie verbunden sich die Menschen ihrer Heimat fühlen und wie sehr sie unseren ländlichen Raum schätzen und mitgestalten möchten.“
Nach Angaben des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V., der in 2015 als Lokale Aktionsgruppe eingerichtet wurde und übergreifend und unabhängig regionale Vorhaben unterstützt, konnten in der vergangenen Förderperiode bereits über 35 Projekte mit 3,4 Millionen an Zuschüssen unterstützt werden. Die Aufstockung der Fördermittel auf nunmehr 4,725 Millionen Euro ermöglicht es dem Verein, in Zukunft einen größeren Handlungsspielraum bei der Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie zu nutzen. Interessierte können sich auf www.regionalentwicklung-limburg-weilburg.de einen Überblick über die Arbeit des Vereins machen, voraussichtlich im Frühjahr werden weitere Informationen zur neuen Förderperiode veröffentlicht.
Bild v.l.n.r.: Jörg Sauer (LAG-Vorsitzender, Claudia Kühn (Amt für den ländlichen Raum), Andreas Höfner (stellv. LAG-Vorsitzender), Anett-Christin Hochheim (Amt für den ländlichen Raum), Lars Wittmaack (Regionalmanager) und Dorothee Kirschbaum (Amt für den ländlichen Raum)